Herbavital entpektinisierte Apfeltrester

Der Herbavital-Apfeltrester weist einen Rohfasergehalt nach Weender von 28 % auf. Im Vergleich zu anderen nativen Rohfaserträgern liegt Herbavital im Rohfasergehalt hier höher. Neben dem absoluten quantitativen Anteil spielt aber auch die Qualität des Produkts eine herausragende Rolle.

Anforderungen an die Rohfaserträger für die Tierernährung

  • hoher Rohfasergehalt
  • frei von antinutritiven Substanzen, Verunreinigungen
  • geschmacklich attraktiv
  • ideales Verhältnis von löslicher zu unlöslicher Faser
  • gut verfügbar und lagerstabil

Qualität
Zahlreiche Untersuchungen der letzten Jahre belegen, dass Mykotoxine bei unseren Herbavital entpektinisierten Apfeltrestern keine Rolle spielen. Rohstoff für Herbavital sind Äpfel, die für die Saftherstellung strengste lebensmittelrechtliche Eingangskontrollen durchlaufen. Da feuchte Apfeltrester außerdem nicht stabil lagerfähig sind, werden sie nach der Entsaftung und Entpektinisierung sofort auf einen TS-Gehalt von über 88 % getrocknet.

Herbavital weist einen apfeltypischen leicht säuerlichen Geschmack auf und wird von Schweinen, Rindern, Pferden und Nagetieren sehr gerne gefressen. Es findet eine geschmackliche Aufwertung der Ration statt. Durch die nativen Apfelsäuren hat das Produkt einen pH-Wert von 3,5 und begünstigt so auch die Durchsäuerung im Magen.

Rohfaserzusammensetzung

Bei Rohfasern unterscheidet man zwischen unlöslichen und löslichen Bestandteilen.
Während Herbavital einen hohen Anteil an löslichen Rohfaserbestandteilen aufweist, findet man bei klassischen Holzfasern für die Tierernährung fast ausschließlich unlösliche Rohfaserbestandteile.

In ihrer Wirkung im Verdauungstrakt von Monogastrier unterscheiden sich beide Fraktionen erheblich:

  • Während unlösliche Rohfaserbestandteile im Verdauungstrakt praktisch unverdaulich sind und einen vorwiegend mechanischen Reiz auf den Verdauungstrakt ausüben, welcher durch Quellung und Fülleffekt zu einem Sättigungsgefühl führt, kommt es bei
  • löslichen Rohfaserbestandteilen zu einer Fermentation im hinteren Verdauungstrakt mit Bildung von flüchtigen Fettsäuren (FFS). Deshalb spricht man auch von der bakteriell fermentierbaren Substanz (BFS). Mit der vermehrten Bildung der FFS kommt es zu einer moderaten pH-Wert-Absenkung im Dickdarm. Vor dem Hintergrund der Eubiose ist dieser leichte pH-Abfall positiv zu werten.
    In den Zellen der Dickdarmmukosa werden die FFS weiter verstoffwechselt. Studien zeigen, dass bis zu 30 % des Erhaltungsbedarfs eines Schweins über diese Fermentation generiert wird.

Herbavital können wir Ihnen in zwei unterschiedlichen Fraktionierungen anbieten:

  • Herbavital F 12 ist ein entpektinisierter Apfeltrester in nativer Krümelform
  • Herbavital P ist ein entpektinisierter Apfeltrester in pelletierter Form mit einem Pelletdurchmesser von 8 mm
  • Sondertypen auf Anfrage

Gerne beraten wir Sie zum Bezug und Einsatz unseres Herbavital entpektinisierten Apfeltresters.

Kontakt