Darmstabilisierung

Darmstabilisierung durch den 3-FACH-EFFEKT von extrahiertem Pektin

1. Erhöhung der Viskosität

  • Pektin reduziert die Passagerate des Futters bei Durchfällen.
  • Pektin sorgt für eine längere Verweildauer der Nahrung im Verdauungstrakt.
  • Das Tier hat somit mehr Zeit, die notwendigen Nährstoffe aufzunehmen.

2. Doppelter Schleimhautschutz

  • Pektin schützt physikalisch und biologisch.
  • Pektin reduziert die Anhaftung von fakultativ pathogenen Bakterien.
  • Pektin mildert Irritationen und Entzündungen der Schleimhäute.

3. Präbiotischer Effekt

  • Pektin wird erst im Dickdarm fermentiert.
  • Die daraus resultierenden Fettsäuren sind Nährstoff für die Darmwand und senken moderat den pH-Wert.
  • Das schafft optimale Bedingungen für eine stabile Bakterienflora des Dickdarms.

Video: Pektin in der Kälberaufzucht

Studie: Kälber und Pektin

Studie: Einfluss extrahierten Pektins auf das Durchfallauftreten in der Kälberzucht

Zum Download

Einsatzgebiete von Pektin bei Nutz- und Heimtieren

 

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Kalb

Extrahierte Pektine helfen die natürlichen Barrierefunktionen des Kälberdarms zu unterstützen und den Verdauungstrakt über den 3-FACH-EFFEKT zu stabilisieren. Dies ist notwendig, denn das neugeborene Kalb ist in den ersten 10 Lebenstagen zwar über das Kolostrum geschützt, mit zunehmendem Alter nimmt die Konzentration, als auch die Aufnahmefähigkeit für die schützenden Immunglobuline ab. Das Immunsystem des Kalbes ist zu diesem Zeitpunkt oftmals noch nicht stark genug ausgeprägt. Daher muss die Abwehr des Kalbes unterstützt werden.

Ferkel
Ferkel

Während der ersten Lebenswochen und der Absetzphase sind Ferkel anfällig gegenüber Störungen des Gastrointestinaltraktes (u.a. Absetzdurchfall). Hier können extrahierte Pektine mittels 3-FACH-EFFEKT den juvenilen Ferkeldarm stabilisieren. Sie unterstützen somit die Darmfunktionen und helfen gerade in der Jungtierphase fütterungsbedingte Verdauungsstörungen auszugleichen.

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Geflügel

Extrahierte Pektine eignen sich in flüssiger Form für Broiler, Puten, Wassergeflügel, aber auch für Legehennen. Sie wirken als Sofortmaßnahme beispielsweise in Phasen mit dünnem Kot oder präventiv in kritischen Haltungsphasen der Aufzucht und Mast. Dafür wird das Pektin ins Tränkewasser über den Vorlaufbehälter oder den Medikamentendosierer gemischt. Das Pektin lässt sich mit anderen Tränkeprodukten wie Säuren, Vitaminergänzungen oder phytogenen Zusatzstoffen kombinieren.

Pferd
Pferd

In der Pferdefütterung können extrahierte Pektine  bei unspezifischem Durchfall oder Kotwasser helfen. Wenn ein medizinischer Grund ausgeschlossen werden kann, liegt die Hauptursache dafür meist in fütterungs- oder haltungsbedingten Schwierigkeiten. Extrahiertes Pektin wirkt besonders schnell und gezielt und kann dabei die Verdauung auf natürliche Weise regulieren (3-FACH-Effekt von Pektin). Durch die optimale Bioverfügbarkeit des extrahierten Pektins kann Kotwasser schnell reguliert  und durch die präbiotische Wirkung auch ein nachhaltiger stabilisierender Effekt auf den Verdauungstrakt erreicht werden.

Zudem leiden Immer mehr Pferde an Magenschleimhautreizungen und Magengeschwüren. Auch hier empfiehlt sich die Verfütterung Pektin im Rahmen von Kuren. Es unterstützt die Regeneration entzündeter Magenschleimhaut sowie die Bildung einer Schutzschicht im Pferdemagen.

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Heimtier

Aufgrund der positiven Effekte extrahierter Pektine und Pektinmischungen auf den Gastrointestinaltrakt werden sie auch bei Heimtieren eingesetzt. Sie bewirken eine schnelle Verbesserung der Kotkonsistenz und haben deshalb einen festen Platz in diätetischen Ergänzungsfuttermitteln und anderen Spezialpräparaten. Ebenso besteht die Möglichkeit in kritischen Phasen Pektin einfach unter das Futter zu mischen. Besonders Hunden kann es beim Auftreten von Verdauungsstörungen über diese stressige Phase für Tier und Halter helfen.